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Betten in Schlössern

Dezember25

In den alten Schlössern, die man heute noch besichtigen kann, fallen vor allem die unsagbar reich verzierten Betten auf, in denen die Könige und Kaiser der vergangenen Jahrhunderte geruht haben. Wie auch die Schlösser selbst sind diese Betten von atemberaubendem Luxus und waren dazu gedacht, den adligen Menschen die schönsten Nächte zu bereiten.

Heutzutage würde sich solche Betten kaum noch jemand in seine Wohnung stellen – der Aufwand an Reinigung und Instandhaltung wäre kaum zu bewältigen. Spuren des damaligen Designs finden sich jedoch auch in den modernen Betten, die man im Möbelhaus oder in diversen Online Shops kaufen kann.

Marmor, Gold und edles Holz sind nur wenige der Materialien, die in den märchenhaften Betten verarbeitet wurden. Aufwendige Schnitzereien, Intarsien und alles, was man sich nur vorstellen kann, wurden angewendet, um die Betten zu einmaligen handwerklichen Kunstwerken zu gestalten. Künstler aus aller Welt wurden ins Schloss geholt, um ihr Geschick zu zeigen, was kunstvolle Malereien und andere Verzierungen betraf.

Die Betten der hohen Herrschaften standen meistens auf Podesten, dominant in der Mitte des Schlafgemachs. Auch aufwendige Himmel, aus Brokat und Spitze, sowie Vorhänge aus Seide kleideten diese ganz besonderen Betten. Natürlich konnten es gar nicht genug Kissen und Decken sein, die sich in den Betten befanden, denn der Herrscher sollte ja keinesfalls frieren.

Betten in dieser Bauweise sind heute kaum mehr finanzierbar. In manchen Hochzeitssuiten oder sehr noblen Hotels findet man zwar ähnliche Modelle, jedoch wird heute meist auf edles und schlichtes Design geachtet. In den privaten Schlafzimmern der Menschen sind solche luxuriösen und kostbaren Betten nicht vorstellbar.

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